Lawinenhunde
Viele Leute zieht es im Sommerurlaub in Gegenden mit atemberaubender Landschaft. Hohe Berge und tiefe Täler begeistern Alt und Jung. Besonders die Wanderer zieht es auf hohe Berge, damit sie, am Ziel angekommen, den großartigen Ausblick genießen können. Doch auch im Winter machen viele Leute Urlaub. Ziel sind dann schneebedeckte Berge. Vor allem für Skifahrer, die ihren Spaß beim Ski fahren haben wollen und Kinder, die gerne im Schnee umhertollen ist es immer wieder ein Erlebnis. Doch leider bringt der Winter auch wieder die Gefahr von Schneelawinen mit sich. Nicht selten werden durch Lawinen Straßen versperrt oder ganze Siedlungen mit Schnee verschüttet.
Vor allem wenn wunderbares Wetter ist und man sich freut die Pisten mit den Skiern herunterzufahren, kann es vorkommen, dass urplötzlich eine scheinbar feste Schneedecke ins Rutschen gerät. Befindet sich gerade ein Mensch in unmittelbarer Nähe, kann die Lawine für ihn eine ernsthafte Gefahr sein, ja sogar lebensbedrohliche Folgen für ihn haben. Leider passieren immer noch zu viele Unfälle, wo Menschen von Lawinen begraben werden. Sehr wichtig, wenn man von einer Lawine erfasst wird ist, dass man die Hand vor seinen Mund hält, um nicht zu ersticken. Mithilfe von Suchtrupps und Lawinenhunden können die Verschütteten aufgespürt und noch in letzter Sekunde gerettet werden. Diese Rettungshunde werden speziell für den Einsatz im Schnee ausgebildet. Sie haben so einen feinen Geruchssinn, dass sie den begrabenen Menschen aufspüren können. Haben sie einen Fund gemacht, buddeln sie, was das Zeug hält, setzen sogar die Zähne ein, um den Verschütteten freizubekommen. Denn es zählt jede Sekunde, weil der Mensch unter dem Schnee schnell kalt wird und sich eine schwere Unterkühlung zuziehen kann, durch die die Durchblutung der Beine, der Arme und der Muskeln abnimmt. Der Schnee drückt den Brustkorb und die Lunge zusammen, wodurch das Atmen sehr schwer fällt. Wenn nicht rechtszeitig Hilfe kommt, hat das Opfer keine Chance zu überleben.